Hier ist Raum für Kommentare, Anregungen und Kritik.



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Name: Roland Biesenbach 19.12.2006 - 10:33:30

Ja das Hans Sachs Haus, meine Mutter zeigte mir die Bilder wo Sie nach dem verheerenden Angriff alliierter Terrorbomber auf dem Schuttberg sitzt. Sie sei damals nur mit dem Leben davon gekommen weil, die Bomde die vor der Stahltür des Personalbunkers niederging, nicht detonierte. Richtig heiss wär der Blingänger noch gewesen als Sie beim Verlassen des Bunkers über Ihn hinübersteigen musste. Im öffentlichen Luftschutzkeller wären 210 Tote gewesen.
Klinkerklopfen musste Sie mit Ihrer Jugendfreundin, " 400 Stück am Tag haben Wir geschafft, das war richtig schwer weil sie mit Betom befestigt waren, nicht wie die Anderen die waren mit Zement.
Sie hat als 5Jähriges Mädchen in die Baugrube geguckt. "Die wollen es nur abreißen weil es unter Adolf gebaut wurde" sagt Sie. "Mutter Du Irrst das Haus wurde schon 1927 Fertig gestellt". Nein Sie ist fest davon überzeugt dass das Hans Sachs Haus unter dem Nationalisten gebaut und Fertig gestellt wurde. Sie muss es ja wissen schließlich hat Sie Ihre Ausbildung zu Köchin dortabsolviert und kann sicher noch mehr über Ihre Jugendzeit im Hans Sachs Haus erzählen, vom Turnen mit Ihrer Freundin vom dunkeln Kühlhaus, vom Müller Mühle Depot usw.
Ich habs Mir auch schon Mal in Gelsenkirchen angeschaut, eigentlich schade wieder ein Stück deutscher Kulturgeschichte weniger.



Name: H.Jörg Lenze 02.12.2006 - 20:56:16

Kein Beitrag, sondern eine Bitte: Wer aus Ihrem Team könnte einen Beitrag über das Hans-Sachs-Haus schreiben ? Ich bin Redakteur des Magazins "RUHRITÄT(en)". Unser Thema für die nächste Ausgabe Febr.'07 heißt: Bau-, Wohn- u. IndustrieKultur im Ruhrgebiet. Ich würde mich über einen Ansprechpartner aus dem Bürgerforum freuen. Schreiben Sie mir eine E-mail oder rufen Sie mich an : Tel.: 0208 / 75 42 12
Freundliche Grüße
H.Jörg Lenze



Name: Dr. Helga-Maria Miram 25.10.2006 - 17:27:47

Hallo Gelsenkirchener,
vor 50 Jahren (mit 14) bin ich von Gelsenkirchen weggezogen. Am vergangenen Wochenende war ich anläßlich meiner Goldenen Konfirmation wieder da. Einige wichtige Stationen meiner Kindheit habe ich wieder besucht: - Tor 1 der ehemaligen Eisenwerke Gelsenkirchen an der Wanner Straße, wo früher auf der rechten Seite meine Mutter Ingeborg Auslitz ihr Büro als erster weiblicher Betriebsrat in der metallverarbeitenden Industrie hatte, und wo auf der linken Seite die Werksbücherei war, - die Ricarda Huch Schule, - Schloß Berge und - das Hans-Sachs-Haus, wo die Eisenwerke, wie meine Mutter mir erzählt hat, Lesungen von Adolf Grimme und Hans Hüsch veranstaltet hat und wo - wie ich mich selbst erinnere - jedes Jahr ein Weihnachtsmärchen für die Kinder der Belegschaft aufgeführt wurde. Für mich als Kind ist das Hans-Sachs-Haus immer ein wichtiges und eindrucksvolles Gebäude gewesen. Heute als schon lange Erwachsene stelle ich es als vergleichbar mit dem berühmten Chile-Haus in Hamburg des Architekten Fritz Höger hin. Ich hoffe, dass niemand auf die Idee kommt, das Chile-Haus abzureißen!
Vor 150 Jahren wollte der Rat der Stadt Lübeck das Holstentor abreißen, um Raum für die Erweiterung der Bahn zu schaffen. Damals hat eine Bürgerinitiative dort den Abriss verhindern können. Ich hoffe, dass dies auch in Gelsenkirchen gelingt, und dass das wunderschöne und jetzt so geschändete Haus wieder in seiner alten Pracht hergerichtet werden kann. Einen herzlichen Gruß an die mutigen Bewahrer,
Dr. Helga-Maria Miram, geb. Auslitz

P.S.: Wie wäre es mit der Einrichtung eines Spendenkontos?



Name: Peter Meier 07.09.2006 - 14:11:49

Ihr spinnt ja. Toll wie die "linken" hier Geld für so einen abrissreifen Schrott statt für vernünftige soziale Projekte ausgeben wollen. Weg mit dem Haus und her mit sinnvollen Sachen!

Antwort:
Hallo Herr Meier. Wir sind nicht "die linken", sondern eine überparteiliche Gruppe von kulturinteressierten Bürgern. Obwohl die mit der Sanierung beauftragten Firmen sich große Mühe gegeben haben, das HSH zur Abrissreife zu bringen, steht es immer noch und wird (solange man es nicht noch weiter aufbohrt) auch stehenbleiben. Das "Problem" ist vielmehr Ergebnis einer Kampagne seitens der Investoren, die die Menschen gegen das Gebäude aufgehetzt hat (wie man an Ihrem Ton ablesen kann).
Welche "sozialen Projekte" und "sinnvolle Sachen" schweben Ihnen konkret vor? Diese Stadt kann jede gute Idee brauchen.

Gruß von Jesse



Name: christian uhl 02.08.2006 - 22:46:12

Schade, dass man nicht den - unbedingt unterstützenswürdigen - "Gelsenkirchener Aufruf" online unterzeichnen kann, sondern lediglich eine doch von eher opaken Formulierungen geprägte "Petition"...



Name: Ursula Benn 21.07.2006 - 13:26:55

Man hört gar nichts mehr vom HSH. Erst die WM und momentan diese Rekordhitze, da scheinen ja alle Mühlen brach zu liegen. Wann gehts weiter?



Name: Dr. Hans-Rudolf Wilde 06.07.2006 - 10:07:56

Neben dem Tanzschulen-Abschlussball bedeutet das HSH für mich auch unvergessene Beat-Abende mit den "Wilden Sechzigern", an denen ich aktiv teilnehmen durfte. Es ist eine Schande für die Stadt, wie eine widerliche Mischung aus Profitgier und Korruption versucht, ein derart wertvolles Baudenkmal zu vernichten.
Steht auf, wenn Ihr Gelsenkirchener seid...



Name: Redaktion Ruhrlink 03.07.2006 - 12:07:31

Ein wirtschaftlich prekäre Situation ist die eine Seite. Die kann sich ändern. Ein Abriss die andere, daran ändert man dann ncihts mehr.
eure seite ist der Linktipp der woche auf www.ruhrlink.de, der Ruhr-Suchmaschine.



Name: Ursula Möllenberg 29.05.2006 - 10:25:31

Ich möchte auch noch auf einen wichtigen politischen Aspekt aufmerksam machen,nämlich dass es ein Bürgerbegehren für die weitere Aufklärung des durch ein ppp-Modell verursachten Finanzierungsskandals gegeben hat, der von einer BI und der Fraktion AUF-GE/Die Linke.PDS initiiert und innerhalb von 4 Wochen von fast 11.ooo Gelsenkirchener Bürgern unterstützt wurde. Dieses Bürgerbegehren war erst von der Stadt akzeptiert und vom Rat beschlossen und dann in der nächsten Ratssitzung mit äußerst fadenscheiniger Begründung wieder gekippt worden. Das illustriert nicht nur die Resistenz der herrschenden Politik gegen demokratische Mitsprache in dieser Angelegenheit, sondern auch die Tatsache, dass eine faktisch große Koalition aus SPD/Grünen/CDU im Rat sich über die in der Gemeindeordnung festgelegten Rechte hinwegzusetzt, um einen ausgewachsenen Skandal zu vertuschen.



Name: Elke Heim 20.05.2006 - 12:58:25

Eine schöne Veranstaltung war das gestern in der Flora. Aber der Herr vom Schloß Horst hatte schon Recht: In die ganze Sache muss noch viel mehr Leben kommen! Es steht alles noch ganz am Anfang.



Name: Bernd Ölzen 05.05.2006 - 23:17:41

Man merkt, es tut sich was in Gelsenkirchen. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles im Eimer. Auf jeden Fall weiter so.






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